FAQ
Probleme beim Drucken
Warum fließt das Filament nicht aus der Düse?
Dass das Filament nicht aus der Düse austritt, kann mehrere Ursachen haben. Die häufigsten sind:
Die Drucktemperatur ist zu niedrig
Erhöhen Sie die Düsentemperatur. Um herauszufinden, in welchem Temperaturbereich das Filament am besten funktioniert, können Sie für das jeweilige Material einen Temperaturturm ausdrucken.

Verstopfte Düse
Das Problem kann beispielsweise auftreten, wenn das Filament Glitzer oder Holzpartikel enthält oder durch unsachgemäße Lagerung verunreinigt wurde (bewahren Sie das Filament immer in einem luftdichten Beutel auf). In diesem Fall kann man versuchen, einen sogenannten „Cold Pull“ durchzuführen, bei dem das bis zu einem gewissen Grad abgekühlte Filament aus der Düse herausgerissen wird.
Das Filament wird nicht vom Extruder zugeführt
Die Ursache kann ein zu schwacher oder zu starker Anpressdruck der Rändelrolle sein. Im letzteren Fall kann das Filament abgeschabt werden, was zur Ansammlung von Partikeln führt, die das Teflonrohr verstopfen können. Bei elastischen Filamenten (FiberFlex, MattFlex, TPE, TPU) kann ein zu starker Anpressdruck dazu führen, dass sich das Filament um die Rändelrolle wickelt.
Der Abstand zwischen Düse und Tisch ist zu gering
Durch das Absenken des Tisches bzw. das Anheben der Düse kann das Filament aus der Düse fließen, wodurch ein Verstopfen des Materials verhindert wird.
Warum bleiben auf dem Ausdruck Fäden zurück?

Einstellungen für die Retraktion
Die richtige Einstellung der Retraktion hängt im Wesentlichen von zwei Faktoren ab:
- Retraktionslänge
- Rückzugsgeschwindigkeit
Die Rückzugslänge gibt an, um wie viele Millimeter das Material während des Rückzugs zurückgezogen werden soll. Dieser Wert variiert je nach Material und Extrudertyp. Ein „Direct“-Extruder erfordert eine kürzere Retraktion (ca. 0,5 – 1,5 mm). Ein Bowden-Extruder, bei dem sich zwischen dem Extruder und der Düse ein langes Teflonrohr befindet, erfordert eine längere Rückzugslänge, z. B. 5 mm. Ein zu langer Rückzug kann zu Verstopfungen führen, wenn das geschmolzene Filament in den kalten Bereich des Hotends zurückgezogen wird.
Die Geschwindigkeit der Rückzugsbewegung bestimmt, wie dynamisch diese Bewegung ausgeführt werden soll. Eine zu langsame Rückzugsbewegung ist nicht effektiv, da das Filament weiter austreten kann, bevor es zurückgezogen wird. Eine zu schnelle Rückzugsbewegung kann zu einer Verstopfung der Düse führen oder dazu, dass ein Stück geschmolzenen Polymers in der Düse zurückbleibt. Ein schneller Rückzug kann zudem dazu führen, dass das Filament durch die Rändelrolle des Extruders beschädigt wird.
Um die richtige Einstellung zu finden, sind oft zahlreiche Versuche erforderlich, wobei Retraktions-Tests hilfreich sind.

Zu hohe Temperatur
Ein überhitztes Filament weist eine höhere Fließfähigkeit auf, was wiederum zu einer verminderten Wirksamkeit der Retraktion führt. Eine schrittweise Senkung der Temperatur, z. B. um 5 °C, sollte zur Lösung des Problems beitragen.
Feuchtes Filament
Feuchtigkeit, die das Filament aus der Umgebung aufnimmt, kann ebenfalls dazu führen, dass es beim Zurückziehen zu einem Fadenbruch kommt. Wasserpartikel in der Düse verursachen einen Druckanstieg in der Düse, was zu einem unkontrollierten Austreten des Filaments und einer verminderten Effizienz des Zurückziehvorgangs führt.
Filament und Fadenbildung
Bestimmte Filamenttypen neigen stärker zum Fadenziehen als andere. Zu diesen Filamenten gehören beispielsweise:
- FiberWood
- Kopolyester (PET-G, PCTG, CPE-HT)
- FiberFlex (aufgrund der empfohlenen kurzen Retraktion)
Warum haften die Druckebenen nicht aneinander oder brechen sie?
Eine zu schwache Haftkraft zwischen den Schichten führt zu einer Schwächung des Modells und in der Folge zu dessen Bruch. Mögliche Ursachen hierfür sind:
Die Drucktemperatur ist zu niedrig
Wenn bei einer zu niedrigen Temperatur gedruckt wird, kühlt das Polymer zu schnell ab, wodurch sich die einzelnen Schichten des Modells nicht fest miteinander verbinden können. Eine Erhöhung der Drucktemperatur um einige oder ein Dutzend Grad verbessert die Ergebnisse.
Zu starker Luftstrom
Eine zu starke Kühlung führt ebenfalls zu einer Schwächung der Verbindungen zwischen den Schichten. Bei Filamenten wie PET-G, ABS, ASA, Nylon und CPE HT wird empfohlen, die Luftdruckstärke auf ein Minimum zu reduzieren und den Luftstrom nach Möglichkeit ganz auszuschalten (sofern die Modellgeometrie dies nicht erfordert, z. B. bei Überhängen und Brücken).
Fehlende geschlossene Kammer
PLA und darauf basierende Filamente lassen sich problemlos auf fast jedem 3D-Drucker drucken. Bei vielen Materialien, die eine höhere Temperatur erfordern, wie z. B. ABS oder Nylon, kann es jedoch notwendig sein, geeignete Bedingungen zu schaffen, um ein widerstandsfähiges Modell zu erhalten. Von größter Bedeutung ist dabei, den Druck vor kühlen Luftströmen (z. B. Klimaanlage, offenes Fenster) zu schützen und während des gesamten Druckvorgangs eine konstante Umgebungstemperatur zu gewährleisten, um ein Schrumpfen der mittleren Bereiche des Modells zu vermeiden.
Zu dicke Schicht
Die Schichtdicke hat einen entscheidenden Einfluss auf die Druckgeschwindigkeit des Modells. Wenn man diesen Parameter jedoch zu hoch einstellt, kann es passieren, dass die nachfolgenden Schichten nicht mit ausreichender Kraft in die vorherigen „gedrückt“ werden. Es gilt als Richtwert, dass das richtige Verhältnis zwischen dem Durchmesser der verwendeten Düse und der Schichthöhe etwa 1,25 betragen sollte. Das bedeutet, dass bei einer 0,4-mm-Düse die Schichthöhe 0,32 mm nicht überschreiten sollte.

Warum rollen sich die Ecken des Ausdrucks ein?

Polymere für den 3D-Druck weisen unterschiedliche Schrumpfneigungen auf, wodurch sie in leicht und schwer zu druckende Materialien unterteilt werden.
| Leicht zu bedruckende Materialien (geringe Schrumpfung) | Relativ einfach (relativ geringe Schrumpfung) | Schwer zu druckende Materialien (hohe Schrumpfung) |
| – PLA – Copolyester (z. B. PET-G, PCTG) | – ASA – Elastische Filamente – PP | – ABS – Nylon – PC |
Wie lässt sich das Schrumpfen der unteren Schichten eines 3D-Drucks verhindern?
Anwendung von Haftmitteln
Haftmittel tragen dazu bei, die Haftung des Polymers auf der Oberfläche des Drucktisches zu verbessern.
| Material | Klebstoff |
| PLA | Abdeckband, PVA-Kleber, Haarspray |
| ABS / ASA | Kapton-Band, ABS-„Saft“ |
| PET-G / PCTG | Abdeckband, Haarspray |
| PA12 | Magigoo PA |
| FiberFlex / MattFlex | Abdeckband |
| PP (Polypropylen) | Büroband |
Deaktivierung der Belüftung in den unteren Schichten
Ein zu schnelles Abkühlen der unteren Bereiche des Modells kann dazu führen, dass sich die Ecken nach oben wölben und sich das Modell infolgedessen während des Druckvorgangs sogar vom Drucktisch löst.
Verwendung eines Brims oder Rafts
Die Aufgabe von Brim und Raft besteht darin, die Kontaktfläche mit der Tischoberfläche zu vergrößern. Sie sollen verhindern, dass sich das eigentliche Modell von der Arbeitsfläche löst.
Wie kann man verhindern, dass sich der Druck vom Druckbett löst?
Das Ablösen des Druckobjekts vom Drucktisch oder mangelnde Haftung der ersten Schicht ist einer der häufigsten Gründe für Fehlschläge beim 3D-Druck. Dafür kann es mehrere Ursachen geben:

Ein verschmutzter Tisch
Der Grund ist banal, steht aber sehr oft einem erfolgreichen Druck im Weg. Ein ordnungsgemäß vorbereiteter Drucktisch sollte von Rückständen früherer Drucke befreit und entfettet werden, z. B. mit Glasreiniger oder Essig.
Ein schlecht ausgerichteter Tisch
Je nach Drucker kann dieser mit einem automatischen System zur Nivellierung des Druckbetts ausgestattet sein oder eine manuelle Einstellung erfordern, beispielsweise durch das Anziehen der Schrauben. Eine Anleitung zur Nivellierung des Druckbetts findest du in der Dokumentation deines Druckers.
Der Abstand zwischen Düse und Tisch ist zu groß
Für eine perfekte erste Schicht ist die richtige Höhe der Düse über dem Druckbett (Z-Achse) entscheidend. Die ideale Schicht sollte leicht komprimiert sein, doch die Düse sollte nicht in das bereits aufgetragene Filament eindringen.
Die Höhe der ersten Schicht lässt sich direkt über das Bedienfeld des Druckers einstellen, indem die Höhe der Z-Achse mithilfe sogenannter „Baby-Steps“ erhöht wird. Durch Eingabe eines negativen Werts wird die Düse näher an den Tisch herangeführt, durch Eingabe eines positiven Werts wird sie weiter davon entfernt.
Niedrige Tischtemperatur
Eine Erhöhung der Tischtemperatur kann die Chancen auf eine gute Haftung des Polymers an der Oberfläche verbessern. Dies verhindert das Schrumpfen des abkühlenden Materials, das durch den Betrieb des Lüfters zur Kühlung des Druckstücks sowie durch Zugluft bei Druckern mit offener Druckkammer verursacht wird.
Empfohlene Tischtemperaturen:
- PLA / FiberFlex: 50–70 °C
- PET-G: 90 °C
- ABS / NYLON: 90–110 °C
Schlechte Haftung
Sollten die oben genannten Hinweise nicht helfen, kann es erforderlich sein, die Haftung durch den Einsatz zusätzlicher Strukturen wie Brim oder Raft oder durch die Verwendung von Haftmitteln zu verbessern.
Zu letzteren zählen sowohl spezielle Reinigungsmittel in Form von Sprays (z. B. Dimafix) als auch Flüssigkeiten (Magigoo).
Oftmals erweisen sich jedoch Hausmittel wie Abdeckband (z. B. TESA), Haarspray oder PVA-Klebestift als ideale Lösung.

Praktische Tipps
Ist das Fiberlogy-Filament für den Kontakt mit Lebensmitteln geeignet?
Der in den farblosen Varianten der Fiberlogy-Filamente – PET-G, Easy PET-G, PCTG und CPE HT – enthaltene Rohstoff ist für den Kontakt mit Lebensmitteln zugelassen.
Zum Herunterladen:
- Konformitätserklärung – PET-G Pure TR
- Konformitätserklärung – Easy PET-G Pure TR
- Konformitätserklärung – PCTG Pure TR
- Konformitätserklärung – CPE HT
Wenn die Herstellung von Produkten beabsichtigt wird, die für den Verkauf bestimmt sind und/oder mit Lebensmitteln in Kontakt kommen, obliegt die Einholung aller erforderlichen Zertifikate dem Hersteller des Endprodukts.
Die Zulassung des Endprodukts (eines 3D-Drucks) für den Kontakt mit Lebensmitteln ist eine komplexe Angelegenheit, die nicht nur vom Rohmaterial, sondern auch von den Herstellungsbedingungen des Endprodukts (Drucker, Umgebung, Modellgeometrie) beeinflusst wird. In den Vertiefungen zwischen den Schichten jedes Druckstücks können sich Mikroorganismen ansammeln und vermehren.
Filament und Feuchtigkeit
Da die im 3D-Druck verwendeten Polymere mehr oder weniger hygroskopisch sind, d. h. die Fähigkeit besitzen, Feuchtigkeit aus der Umgebung aufzunehmen, kann sich die Druckqualität mit der Zeit verschlechtern. Eine unsachgemäße Lagerung des Filaments beschleunigt diesen Prozess.

Woran erkennt man, dass das Filament feucht geworden ist?
- Zischen und Knallen des Filaments beim Austritt aus der Düse;
- eine verminderte Haftung zwischen den Schichten;
- Verschlechterung der mechanischen Eigenschaften der fertigen Drucke;
- eine Verschlechterung des optischen Erscheinungsbilds der Druckoberfläche.
Wo kann man das Filament für den 3D-Druck trocknen?
Filamenttrockner – Professionelle Filamenttrockner sind bei der Arbeit mit Materialien, die dazu neigen, Feuchtigkeit aus der Umgebung aufzunehmen, sehr nützlich, und die Investition kann sich schnell amortisieren.

Backofen – Ein Haushaltsbackofen eignet sich sehr gut als Filamenttrockner. Wenn man ihn in dieser Funktion nutzt, muss man jedoch sehr auf Temperaturschwankungen achten und das Gerät richtig einstellen, damit es nicht statt z. B. 60 °C etwa 160 °C liefert. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Frage, ob das Polymer in einem für Lebensmittel bestimmten Gerät getrocknet werden soll – das heißt, ob wir möchten, dass das gedruckte Objekt eine „subtile Note“ von Nylon oder ABS aufweist.

Obst- und Gemüsetrockner – gängige Haushalts-Lebensmitteltrockner können nach geringfügigen Anpassungen ihre professionellen und teuren Pendants sehr effektiv ersetzen.


Temperaturen und Trocknungszeit des Filaments
- PLA, FiberWood: 50 °C / 4 h
- ABS: 60 °C / 4 h
- ASA, PA12+CF15, PA12+GF15: 80 °C / 4 h
- BVOH: 50 °C / 4 h
- PET-G, CPE HT, PCTG: 60 °C / 4 h
- FiberSatin, FiberSilk: 40 °C / 4 Std.
- PA12: 70 °C / 4 h
Wie lagert man Filament, um Feuchtigkeit zu vermeiden?
Das Fiberlogy-Filament wird in einem verschließbaren Beutel zusammen mit einem Feuchtigkeitsabsorber geliefert. Wir empfehlen, das Filament nach jedem Gebrauch wieder in diesem Beutel zu verschließen. Materialien wie Nylon sollten direkt aus Trocknern oder luftdicht verschließbaren Behältern gedruckt werden.
Allgemeines
Gewicht und Abmessungen der Fiberlogy-Spule
Neue Fiberlogy-Spule: ca. 290 g

Alte Fiberlogy-Spule: ca. 330 g

Wie setzt man eine Nachfüllpatrone auf eine Fiberlogy-Spule ein?
Sind die Fiberlogy-Filamente mit den RoHS- und REACH-Richtlinien konform?
Alle von uns hergestellten Filamente entsprechen den RoHS- und REACH-Richtlinien. Ausführlichere Informationen zu den Filamenten finden Sie in den Sicherheitsdatenblättern (MSDS), die auf den jeweiligen Produktseiten veröffentlicht sind.
Zum Herunterladen: RoHS-Erklärung
Die RoHS-Richtlinie, die die Verwendung umweltschädlicher Stoffe einschränkt.
Die RoHS-Richtlinie (engl. „Restriction of Hazardous Substances“) vom 27. Januar 2003 (2002/95/EG) trat am 1. Juli 2006 in Kraft. Diese Richtlinie wurde in Polen durch die Verordnung des Wirtschaftsministers vom 27. März 2007 über detaillierte Anforderungen zur Beschränkung der Verwendung bestimmter Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten, die sich negativ auf die Umwelt auswirken können, umgesetzt (Gesetzblatt Nr. 69, Pos. 457). Ziel der Richtlinie ist es, die Menge an gefährlichen Stoffen zu verringern, die aus Elektro- und Elektronikaltgeräten in die Umwelt gelangen.
Die RoHS-Richtlinie schreibt vor, dass Hersteller von Elektro- und Elektronikgeräten die folgenden Stoffe nur in den gesetzlich festgelegten Mindestmengen verwenden dürfen:Quelle: gios.gov.pl
- Blei (Pb)
- Quecksilber (Hg)
- Cadmium (Cd)
- Sechswertiges Chrom (Cr+6)
- Polybromierte Diphenylether (PBDE)
- Polybromierte Biphenyle (PBB)
REACH ist eine Verordnung der Europäischen Union, die verabschiedet wurde, um den Schutz der menschlichen Gesundheit und der Umwelt vor den Gefahren, die von Chemikalien ausgehen können, zu verbessern und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit der chemischen Industrie in der EU zu stärken. Sie fördert zudem alternative Methoden zur Bewertung der von Stoffen ausgehenden Gefahren, um die Zahl der Tierversuche zu verringern.
echa.europa.eu
Grundsätzlich gilt REACH für alle chemischen Stoffe – nicht nur für solche, die in industriellen Prozessen verwendet werden, sondern auch für solche, die in unserem Alltag vorkommen, beispielsweise in Reinigungsmitteln, Farben sowie in Produkten wie Kleidung, Möbeln und Elektrogeräten. Daher hat diese Verordnung Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit der meisten Unternehmen in der gesamten EU.
REACH erlegt den Unternehmen die Verpflichtung auf, Nachweise zu erbringen. Um die Verordnung einzuhalten, müssen Unternehmen die Risiken identifizieren und diese Risiken im Zusammenhang mit den Stoffen, die sie herstellen und in der EU in Verkehr bringen, bewältigen. Sie müssen gegenüber der ECHA nachweisen, wie der Stoff sicher verwendet werden kann, und sind verpflichtet, den Anwendern Informationen über die Risikomanagementmaßnahmen zur Verfügung zu stellen.
Lässt sich das Risiko nicht bewältigen, können die Behörden die Verwendung des Stoffes auf verschiedene Weise einschränken. Letztendlich müssen die gefährlichsten Stoffe durch weniger gefährliche ersetzt werden.
REACH steht für Registrierung (Registration), Bewertung (Evaluation), Zulassung (Authorisation) und Beschränkung von Chemikalien (Restriction of Chemicals). Diese Verordnung trat am 1. Juni 2007 in Kraft.
Kann ich auf der Fiberlogy-Website Filament kaufen?
Fiberlogy betreibt keinen Einzelhandel. Unsere Produkte sind über ein Netzwerk von Wiederverkäufern in vielen Ländern erhältlich. Dadurch ist ein einfacher Zugang zu Fiberlogy-Filamenten fast überall auf der Welt möglich.
Eine Liste der Wiederverkäufer unserer 3D-Druckfilamente finden Sie unter diesem Link.
Wo findet man Modelle für den 3D-Druck?
Cults3D
Eine der am schnellsten wachsenden Plattformen für 3D-Druckmodelle. Dort findet man sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Modelle. Cults3D ermöglicht das Veröffentlichen und Verkaufen von selbst erstellten Modellen in den Formaten STL, OBJ, 3MF, CAD, STEP usw.
Thingiverse
Die älteste und allseits bekannte Plattform, die ausschließlich kostenlose 3D-Druckmodelle anbietet. Der Dienst gehört zum Unternehmen MakerBot – einem führenden Hersteller von 3D-Druckern – und ist bereits seit 2008 in Betrieb. Die Website ermöglicht eine einfache Übersicht über die Modelle, die nach Kategorien geordnet sind, und legt einen starken Schwerpunkt auf Themen rund um die Bildung durch 3D-Druck.
MyMiniFactory
Dies ist der ideale Ort für alle, die auf der Suche nach hochwertigen 3D-Modellen aus den Bereichen Spiele, Fan-Art sowie Kunst und Architektur sind. Im Rahmen des MMF gibt es das Projekt „Scan the World“, das kostenlosen Zugang zu einer umfangreichen Datenbank mit 3D-gescannten Kunstwerken aus aller Welt bietet.
Ausdruckvorlagen
Ein Dienst von PrusaLAB (Hersteller u. a. der 3D-Drucker Prusa MK3 und Prusa MINI), dessen Datenbank mit Druckmodellen sehr dynamisch wächst. Die meisten Modelle werden kostenlos zur Verfügung gestellt, obwohl Printables kürzlich auch einen Shop eingeführt hat, in dem Modelle verkauft werden können. Für einige Modelle stehen zudem druckfertige .gcode-Dateien zur Verfügung.
Yeggi
Das ist eine nützliche Website, die zwar selbst keine Modelldatenbank ist, aber die Suche nach Modellen erleichtert. Yeggi ist eine Suchmaschine, die Ressourcen unter anderem von Cults3D, Thingiverse, MyMiniFactory und anderen Plattformen zusammenführt.
CGTrader
CGTrader bietet Zugang zu einer umfangreichen Datenbank mit lizenzierten 3D-Modellen, darunter auch solche, die für den 3D-Druck bestimmt sind. Ein Teil davon wird kostenlos zur Verfügung gestellt.
Pinshape
Pinshape ist ein weiterer Marktplatz, auf dem man Modelle für den 3D-Druck erwerben kann. Neben kostenpflichtigen Modellen sind dort auch kostenlose Dateien verfügbar. Der Dienst wurde 2016 vom 3D-Druck-Marktführer FormLabs übernommen.
MakerWorld
Die neueste Plattform von BambuLab – dem Hersteller beliebter 3D-Drucker. Der schnell wachsende Dienst bietet Nutzern die Möglichkeit, kostenlose Modelle zusammen mit vorgefertigten Druckprofilen für bestimmte BambuLab-Drucker auszutauschen.
GrabCAD-Bibliothek
Diese Website richtet sich an Ingenieure, Konstrukteure, Hersteller und Studenten, die nach anspruchsvolleren Projekten suchen oder die Ergebnisse ihrer Arbeit mit anderen teilen möchten. Nicht alle Modelle, die als für den 3D-Druck geeignet gekennzeichnet sind, lassen sich tatsächlich drucken.
Welche Anwendungsbereiche gibt es für den 3D-Druck?
Ingenieurwesen
3D-Drucker erweisen sich in verschiedenen Bereichen des Ingenieurwesens als nützlich. Dank moderner Technologie ist es möglich, funktionsfähige Prototypen herzustellen, deren Funktionsweise und Eigenschaften schnell zu überprüfen sowie auf einfache Weise Verbesserungen am Konzept vorzunehmen. Nicht zu vernachlässigen ist dabei die Zeit- und Kostenersparnis bei der Herstellung der Bauteile.
Empfohlene Filamente: FIBERFLEX 40D, IMPACT PLA.
Bildung
Die Bildungsbranche nutzt die Vorteile des 3D-Drucks in vollem Umfang. Es ist möglich, Kurse zum Thema 3D-Drucktechnik oder zum Erlernen von CAD-Konstruktionsfähigkeiten anzubieten sowie verschiedene Arten von Produkten weiterzuentwickeln und zu optimieren. Die Wahl der Filamente sollte sich nach der Art des Drucks und dem gewünschten Ergebnis richten.
Empfohlene Filamente: alle.
Produktion
Die Anforderungen der Fertigungsindustrie sind klar definiert: Es kommt darauf an, die besten Lösungen zu finden und gleichzeitig die Kosten zu optimieren. Dank des 3D-Drucks ist es möglich, Konzeptmodelle oder Teile in kleinen Stückzahlen einfach und schnell herzustellen. Dies ermöglicht es, die Funktionsweise der Bauteile zu überprüfen und die mit der Großserienfertigung verbundenen Kosten zu senken.
Empfohlene Filamente: IMPACT PLA, EASY PLA, FIBERFLEX 40D.
Produktdesign
Die Herstellung von Produktmodellen mit herkömmlichen Methoden kann sehr zeitaufwendig und finanziell unrentabel sein. Der 3D-Druck ist eine moderne Technologie, mit der sich realistische Prototypen in kurzer Zeit und zu geringen Kosten erstellen lassen. Selbst sehr komplexe Formen lassen sich problemlos herstellen, was eine zügige Korrektur und Optimierung von Entwürfen ermöglicht.
Empfohlene Filamente: IMPACT PLA, EASY PLA, HIPS, FIBERWOOD, PLA MINERAL.
Kunst
Künstler schätzen insbesondere die Möglichkeiten von 3D-Druckern, mit denen Schmuck, Masken, Ornamente oder Dekorationselemente hergestellt werden können. Der 3D-Druck findet in vielen Kunstateliers Anwendung und entwickelt sich zu einer Technologie, die es Künstlern ermöglicht, selbst die ungewöhnlichsten Projekte zu verwirklichen.
Empfohlene Filamente: IMPACT PLA, EASY PLA, HIPS, FIBERWOOD, PLA MINERAL.
Spielzeug
Neue Technologien und die Spielzeugbranche mögen auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben, doch sie haben viel gemeinsam. Mit Hilfe eines 3D-Druckers lassen sich viele originelle Kinderspielzeuge herstellen, deren Herstellung mit herkömmlichen Methoden zeitaufwendig und kostspielig wäre. Zur Herstellung von beispielsweise Bausteinen, Figuren und Tierfiguren kann eine Reihe moderner Filamente verwendet werden.
Empfohlene Filamente: IMPACT PLA, EASY PLA, FIBERFLEX 40D, FIBERWOOD.
Die neue Fiberlogy-Spule (ABS-Version) und das Trocknen des Filaments
Die ersten Versionen der neuen Spule wurden aus ABS hergestellt. Dies konnte dazu führen, dass die Spule bei Trocknung bei Temperaturen über 60 °C von selbst zerfiel. Um solche Fälle zu verhindern, haben wir umgehend beschlossen, den Kunststoff auf PC (Polycarbonat) umzustellen, das ebenfalls vollständig aus Recyclingmaterial stammt. Eine Reihe von Tests hat bestätigt, dass eine solche Spule Trocknungstemperaturen von bis zu 90 °C standhält.
Woran erkennt man eine Spule mit ABS?
Spulen aus ABS zeichnen sich durch ein einheitliches Erscheinungsbild aller Öffnungen aus. Spulen aus PC weisen charakteristische runde Öffnungen in der dritten Reihe auf, von der Innenseite der Spule aus gezählt.


Wie bereitet man eine Spule aus ABS für den Trocknungsprozess vor?
Um sicherzustellen, dass die Spule älterer Bauart beim Trocknungsprozess nicht beschädigt wird, empfehlen wir, sie so anzupassen, dass Löcher nahe am Spulenkern gebohrt und die Spule mit Kabelbindern (sog. „Tritykami“/„Trytkami“) befestigt wird. Das folgende Video zeigt, wie dieser Vorgang durchgeführt wird.
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